Für Dienstwagenflotten

Fuhrpark für Dienstwagen und Außendienst

Firmenwagen mit Privatnutzung sind kein Werkzeug, sondern Teil der Vergütung. Damit kommen Themen dazu, die keine Transporterflotte kennt: Sachbezug, Überlassungsverträge und die Frage, wer im Zweifel welchen Wagen fährt.

Übergabe eines Fahrzeugschlüssels im Autohaus
Sachbezug, der sich fortschreibt

Der geldwerte Vorteil wird je Fahrzeug und Monat ermittelt — nach deutschem oder österreichischem Recht, abhängig vom Zulassungsstaat. Die Lohnverrechnung bekommt eine Auswertung statt einer Excel-Liste.

Überlassung nachweisbar dokumentiert

Wer fährt seit wann welchen Wagen? Übergaben werden mit Zustand, Kilometerstand und Unterschrift festgehalten — die Grundlage für Sachbezug, Schadenzuordnung und Bußgeldabwicklung.

Poolwagen statt Schlüsselbrett

Fahrzeuge ohne festen Fahrer lassen sich buchen wie ein Besprechungsraum. Doppelbelegungen sind ausgeschlossen, die Übergabe läuft über dieselbe Protokollstrecke.

Ladekosten zu Hause erstatten

Wer sein Elektrofahrzeug daheim lädt, streckt Firmenkosten vor. DocuFleet rechnet die gemeldeten Kilowattstunden ab, statt sie in einer Nebenabrede verschwinden zu lassen.

Dienstwagenflotten unterscheiden sich von Nutzfahrzeugflotten weniger in der Technik als in der Verwaltung. Die Fahrzeuge stehen selten am Betriebshof, sie fahren bei Mitarbeitern zu Hause, und die Privatnutzung macht aus einem Betriebsmittel einen Teil der Vergütung. Damit landet der Fuhrpark zwischen zwei Abteilungen: Wer bestellt und wartet, sitzt woanders als der, der abrechnen muss.

Der Sachbezug ist dabei der Punkt, an dem es regelmäßig hakt. Er hängt am Bruttolistenpreis, am Antrieb, in Österreich zusätzlich am CO₂-Wert und am Jahr der Erstzulassung — Angaben, die im Fuhrpark liegen, aber in der Lohnverrechnung gebraucht werden. Wird ein Fahrzeug unterjährig getauscht, muss der Wert mitwandern. DocuFleet schreibt ihn deshalb je Fahrzeug und Monat fort, statt ihn einmal im Jahr zu schätzen.

Der zweite Punkt ist die Zuordnung. Bei einem Bußgeld, einem Schaden oder einer Prüfung ist entscheidend, wer das Fahrzeug zu welchem Zeitpunkt geführt hat. In einer Dienstwagenflotte wechselt das seltener als im Kuriergeschäft — dafür liegt zwischen Übergabe und Rückfrage oft ein Jahr. Ein Protokoll mit Datum und Unterschrift ist dann die einzige belastbare Antwort.

Häufige Fragen

Rund um Ihren Fuhrpark

Rechnet DocuFleet den geldwerten Vorteil aus?

Ja, als Hilfswert je Fahrzeug und Monat — nach der 1-%-Methode für Deutschland und nach der CO₂-Staffel für Österreich, inklusive der Reduktionen für Elektrofahrzeuge. Die verbindliche Abrechnung bleibt Sache der Lohnverrechnung; DocuFleet liefert die Grundlage und dokumentiert sie.

Können wir Poolwagen und feste Dienstwagen gemeinsam führen?

Ja. Fahrzeuge mit festem Fahrer laufen als Überlassung, Fahrzeuge ohne festen Fahrer als buchbare Poolwagen. Beide liegen im selben Bestand und teilen sich Fristen, Kosten und Protokolle.

Wie werden Ladekosten zu Hause behandelt?

Gemeldete Kilowattstunden werden mit dem hinterlegten Satz bewertet und dem Mitarbeiter erstattet. Für Deutschland und Österreich gelten dabei jeweils eigene Sätze.

Brauchen wir dafür einen Überlassungsvertrag?

Den Vertrag selbst schließen Sie mit Ihren Mitarbeitern — DocuFleet liefert kein Rechtsdokument. Was DocuFleet beisteuert, ist die Dokumentation: seit wann welches Fahrzeug bei wem ist, in welchem Zustand es übergeben wurde und wann es zurückkam.

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