Offene API und Webhooks
Ihre Systeme holen sich die Fuhrparkdaten selbst — und erfahren von sich aus, wenn etwas passiert. Keine Exporte per Hand, kein Abtippen, kein Nachfragen.
Wenn der Fuhrpark nicht allein steht
Ab einer gewissen Flottengröße ist die Frage nicht mehr, ob der Fuhrpark verwaltet wird, sondern ob er sich mit dem Rest des Betriebs verträgt. Die Warenwirtschaft will wissen, welche Fahrzeuge es gibt. Das Controlling will die Kosten in seinem eigenen Werkzeug. Das Werkstattsystem meldet Kilometerstände. Und wenn ein Schaden gemeldet wird, soll das Ticketsystem davon erfahren, ohne dass jemand eine Mail schreibt.
Genau dafür ist die Schnittstelle da. Sie ist bewusst klein gehalten und deckt die Wege ab, die im Alltag wirklich vorkommen — statt alles zu können und nichts richtig.
Was heute geht
Jede Liste nimmt geaendert_seit entgegen und gibt dann nur zurück, was sich seitdem geändert hat. Aus dem nächtlichen Vollabzug wird damit ein Abgleich — statt der ganzen Flotte kommt zurück, was sich bewegt hat.
Fahrzeuge mit Stammdaten, Status und Kilometerstand
Kauf-, Leasing- und Mietverträge mit Laufzeit und Rate
Gebuchte Kosten, filterbar nach Fahrzeug und Zeitraum
Eine Kostenzeile buchen — etwa aus einem Tankkartensystem
Gemeldete Schäden mit Stand der Abwicklung
Einen Schaden melden — etwa aus einem Werkstatt- oder Ticketsystem
Fällige Prüfungen, Wartungen und Fristen
Einen Termin eintragen, zu einem Fahrzeug oder zu einem Vertrag
Kilometerstand fortschreiben
Die Beschreibung der Schnittstelle — ohne Schlüssel abrufbar
Ein Schlüssel, den Sie selbst schneiden
Schlüssel erzeugen Sie in den Einstellungen. Je Schlüssel legen Sie fest, welche Bereiche er lesen und welche er schreiben darf und wann er abläuft. Der Schlüssel wird genau einmal angezeigt — bei uns liegt danach nur noch seine Prüfsumme, wir können ihn Ihnen also weder erneut zeigen noch wiederherstellen.
Widerrufen wirkt sofort. Der Eintrag bleibt trotzdem sichtbar, samt Zeitpunkt der letzten Nutzung: Wenn ein Schlüssel abhandenkommt, ist genau das die Frage, die Sie beantworten müssen — bis wann lief er noch?
Antworten und Fehler
Alles ist JSON, Listen kommen seitenweise. Fehler sehen über alle Endpunkte gleich aus und tragen einen festen Code für Ihre Programme sowie einen Klartext für Menschen. Die Aufrufrate ist je Schlüssel begrenzt; die Grenze ist als Schutz gegen Ausreißer gedacht und wird pro Serverinstanz gezählt — wir nennen sie deshalb eine weiche Schranke und keine garantierte Obergrenze.
Ereignisse, die von selbst ankommen
Statt regelmäßig nachzufragen, hinterlegen Sie eine Adresse — DocuFleet ruft sie auf, wenn etwas passiert.
Sobald ein Schaden erfasst wird — auch aus der Fahrer-App.
Jede neue Kostenzeile, auch die automatisch erzeugten.
30 Tage vor Vertragsende, danach täglich bis zum Ende.
Fällige oder überfällige Termine (§57a, HU/TÜV, UVV, Wartung).
Wenn eine fällige Kontrolle nicht durchgeführt wurde.
Sobald ein Fahrzeug in den Bestand kommt — auch beim Import.
Beim Ausflotten, auch wenn die Archivierung vorgemerkt war und der Lauf sie ausführt.
Zuweisung, Wechsel und Entzug. Beim Entzug ist der Fahrer im Ereignis leer.
Wenn eine Wartung auf „abgeschlossen“ gesetzt wird, mit Kilometerstand und Summe.
Jedes neue Dokument — gemeldet wird die Art, nicht der Inhalt.
Sobald ein Bußgeldbescheid erfasst ist, samt Benennungsfrist.
Damit Sie es vorher wissen
Keine Ortung, kein Stecker im Fahrzeug. Positionsdaten werden nicht angefordert und lassen sich auch nicht einschalten; ein automatisch aufgezeichnetes Fahrtenbuch entsteht daraus nicht. Kilometerstände kann Ihr System über diese Schnittstelle melden — und ein über die Schnittstelle des Herstellers verbundenes Fahrzeug (heute Tesla) meldet seinen Stand von sich aus.
Kein Zugriff auf personenbezogene Fahrerdaten. Ein API-Schlüssel gehört keinem Menschen, sondern einem System. Alles, was an einer bestimmten Person hängt, ist über ihn nicht erreichbar.
Kein SDK. Die Beschreibung der Schnittstelle gibt es — /api/v1/openapi, ohne Schlüssel abrufbar —, eine fertige Bibliothek je Programmiersprache nicht. Die Schnittstelle ist klein genug, um sie mit jedem HTTP-Werkzeug anzusprechen. Fehlt Ihnen eine Anbindung an ein bestimmtes System? Sagen Sie uns Bescheid, dann steht sie weiter oben auf der Liste.
Was Entwickler zuerst wissen wollen
Was kostet die Schnittstelle?
Sie ist im Tarif Unternehmen enthalten und kostet nicht extra. Es gibt keine Staffelung nach Aufrufen.
Wie melde ich mich an?
Mit einem API-Schlüssel, den Sie sich in den Einstellungen selbst erzeugen — als Bearer-Token im Authorization-Header. Je Schlüssel legen Sie fest, welche Bereiche er lesen und welche er schreiben darf und wann er abläuft. Widerrufen können Sie ihn jederzeit sofort.
Kann ich einen Schlüssel auf reines Lesen beschränken?
Ja. Der Umfang wird je Bereich einzeln vergeben — und er ist es auch, der das Schreiben begrenzt: Ein Schlüssel, an dem nur lesende Bereiche angehakt sind, kann grundsätzlich nichts schreiben. Beim Anlegen ist genau das die Voreinstellung.
Was passiert, wenn eine Anfrage in eine Zeitüberschreitung läuft?
Sie senden dieselbe Anfrage einfach erneut. Jede schreibende Anfrage trägt eine Kopfzeile mit einem Wert je Vorgang; kommt derselbe Wert ein zweites Mal, geben wir die Antwort der ersten zurück, statt ein zweites Mal zu buchen. Die Kopfzeile ist Pflicht — eine doppelte Kostenzeile ist nach sieben Tagen festgeschrieben und nur noch per Gegenbuchung zu korrigieren.
Gibt es Webhooks?
Ja. Sie hinterlegen eine https-Adresse und wählen die Ereignisse. Jede Zustellung ist signiert (HMAC-SHA256 mit mitsigniertem Zeitstempel), Fehlschläge werden mit wachsendem Abstand wiederholt, und ein Zustellprotokoll zeigt, was angekommen ist.
Gibt es eine OpenAPI-Datei oder ein SDK?
Eine OpenAPI-Beschreibung ja, ein SDK nein. Sie liegt unter /api/v1/openapi und ist ohne Schlüssel abrufbar — Ihre IT kann also vorab prüfen, ob DocuFleet zu ihren Systemen passt, und die meisten Werkzeuge erzeugen sich daraus ihren Aufrufcode selbst. Eine eigene Bibliothek je Programmiersprache gibt es bewusst nicht: Die Schnittstelle ist klein genug für jedes HTTP-Werkzeug.
Werden Fahrzeuge in Echtzeit geortet?
Nein. DocuFleet baut keine Hardware ins Fahrzeug und fordert keine Positionsdaten an; einschalten lässt sich das auch nicht. Was es gibt, ist die Schnittstelle des Herstellers: Ein verbundenes Tesla-Fahrzeug meldet Kilometerstand und Ladezustand von sich aus. Wer ein automatisch aufgezeichnetes Fahrtenbuch braucht, braucht eine Lösung mit eigener Hardware im Fahrzeug.

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